Vermögensteuergesetz (VStG)

§ 18 Aufhebung der Veranlagung

Vermögensteuergesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. November 1990 (BGBl. I S. 2467), das zuletzt durch Artikel 107 des Gesetzes vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) geändert worden ist

(1)
Wird dem Finanzamt bekannt, daß
1.
die Steuerpflicht erloschen oder ein persönlicher Befreiungsgrund eingetreten ist oder
2.
die Veranlagung fehlerhaft ist,
so ist die Veranlagung aufzuheben.
(2)
Die Veranlagung wird aufgehoben
1.
in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 mit Wirkung vom Beginn des Kalenderjahrs an, der auf den Eintritt des maßgebenden Ereignisses folgt;
2.
in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 mit Wirkung vom Beginn des Kalenderjahrs an, in dem der Fehler dem Finanzamt bekannt wird.
Der Beginn des maßgebenden Kalenderjahrs ist der Aufhebungszeitpunkt. § 15 Abs. 3 ist entsprechend anzuwenden.

Daten bereitgestellt durch Juris
Aufbereitet durch gekko mbH
im Auftrag des Bundesverwaltungsgerichts