Strafprozeßordnung (StPO)

§ 456 Vorübergehender Aufschub

Strafprozeßordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. April 1987 (BGBl. I S. 1074, 1319), die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 17. August 2017 (BGBl. I S. 3202) geändert worden ist

(1)
Auf Antrag des Verurteilten kann die Vollstreckung aufgeschoben werden, sofern durch die sofortige Vollstreckung dem Verurteilten oder seiner Familie erhebliche, außerhalb des Strafzwecks liegende Nachteile erwachsen.
(2)
Der Strafaufschub darf den Zeitraum von vier Monaten nicht übersteigen.
(3)
Die Bewilligung kann an eine Sicherheitsleistung oder andere Bedingungen geknüpft werden.

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