Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 7. August 1996, BGBl. I S. 1254)

§ 139a Deutsche Verbindungsstelle Unfallversicherung - Ausland

Das Siebte Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 7. August 1996, BGBl. I S. 1254), das durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2575) geändert worden ist

(1)
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. nimmt die Aufgaben
1.
der Deutschen Verbindungsstelle Unfallversicherung - Ausland (Verbindungsstelle) auf der Grundlage des über- und zwischenstaatlichen Rechts sowie
2.
des Trägers des Wohn- und Aufenthaltsorts aufgrund überstaatlichen Rechts für den Bereich der Unfallversicherung
wahr.
(2)
Zu den Aufgaben nach Absatz 1 gehören insbesondere
1.
der Abschluss von Vereinbarungen mit ausländischen Verbindungsstellen,
2.
die Kostenabrechnungen mit in- und ausländischen Stellen,
3.
die Koordinierung der Verwaltungshilfe bei grenzüberschreitenden Sachverhalten,
4.
die Information, Beratung und Aufklärung sowie
5.
die Umlagerechnung.
(3)
Die Verbindungsstelle legt die ihr durch die Erfüllung ihrer Aufgaben entstandenen Sach- und Personalkosten nach Ablauf eines Kalenderjahres auf alle deutschen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung um. Auf die Umlage kann sie Vorschüsse einfordern.

Daten bereitgestellt durch Juris
Aufbereitet durch gekko mbH
im Auftrag des Bundesverwaltungsgerichts