Verordnung über Anforderungen an das Einleiten von Abwasser in Gewässer (Abwasserverordnung - AbwV)

Anhang 4 Ölsaatenaufbereitung, Speisefett- und Speiseölraffination

Abwasserverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Juni 2004 (BGBl. I S. 1108, 2625), die durch Artikel 121 des Gesetzes vom 29. März 2017 (BGBl. I S. 626) geändert worden ist

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Anforderungen für vorhandene Einleitungen
Für vorhandene Einleitungen von Abwasser aus Anlagen, die vor dem 1. August 2002 rechtmäßig in Betrieb waren oder mit deren Bau zu diesem Zeitpunkt rechtmäßig begonnen worden ist, gelten abweichend von Teil C folgende Anforderungen:
Qualifizierte Stichprobe oder 2-Stunden-Mischprobe
Saatenaufbereitung Raffination
Biochemischer Sauerstoffbedarf in 5 Tagen (BSB 5) g/t 13 38
Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) g/t 55 225
Phosphor, gesamt g/t 1,5 7,5
Spezifische Abwassermenge m 3/t 0,5 1,5
Fallwasser oder anderes schwach belastetes Abwasser darf, soweit es nicht innerbetrieblich weiter verwendet werden kann, nur getrennt vom übrigen Abwasser eingeleitet werden, wenn im Rohabwasser für den CSB ein Wert von 75 mg/l in der qualifizierten Stichprobe oder der 2-Stunden-Mischprobe unterschritten wird.

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